Sind Fachmessen am aussterben?

Messebrief, Ausgabe Nr.: 70
April 2015
ISSN:1864-7510.

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Inhalt des aktuellen Messebriefes von Michael Kolb
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==> Sind Fachmessen am aussterben
==> typgerechtes Messegespräch
==> Seminarreihe Partner: Null Bock auf Job – Azubis motivieren
==> Infotainment – Nutzenbeispiele von der Hannovermesse
==> Buchempfehlung
==> Büroschmunzler

Guten Tag,

sind Fachmessen die Dinosaurier der Neuzeit? Nutzen junge Führungskräfte Fachmessen oder sind Messen nur noch etwas für ältere Entscheider?

Das Ergebnis ist für viele überraschend: Junge Führungskräfte nutzen Messen trotz Internet und aufwändiger Anreise, so die Leseranalyse Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung (LAE).  91% der unter 29-jährigen besuchen zumindest gelegentlich Messen, 69% jungen Führungskräfte mindestens einmal pro Jahr. Ausserdem gehen 90% der Mitarbeiter, die weniger als ein Jahr im Unternehmen auf Messen. 71% davon gehen mindestens auf eine Messe im Jahr.

Durchgeführt wird die Umfrage jährlich vom LAE e.V. Der LAE e.V. ist eine Kooperation von verschiedenen Verlagen und dem Verband der Media-Agenturen und steht damit nicht im Verdacht das Thema Messe schönzufärben. Die Studie umfaßt mehr als 8000 Interviews und ist damit repräsentativ für die Wirtschaft in Deutschland.

Besonders bemerkenswert ist, dass von den  2,71 Mio. Entscheidern in deutschen Unternehmen und Verwaltungen 85% gelegentlich eine Messe besuchen. Jung und Alt.

Wie entstehen dann die Aussagen, dass Fachmessen überflüssig und am aussterben sind?

Möglicherweise geht der Trend bei technischen Messen hin zu wirklichen Spezialmessen. Auf der letzten Fensterbau Frontale waren auch in Randzeiten sehr viele Fachbesucher auf den Gängen die durch unseren Messe Moderator vorqualifiziert wurden. Bei der SPS müssen Aussteller, auf den Wunschplatz warten, weil alles voll ist. Auf der allgemeineren Messe Cebit waren einige Austellungsbereiche wirklich gering frequentiert. Wenn dem so ist ist ein Messe Moderator nicht das richtige Instrument für Sie. Bei Gängen, die sehr leer sind oder in den Randzeiten einer Messe vermag ein ValueLeadCreator den Erfolg des Ausstellers zu maximieren. Auf der Hannovermesse war die Dichte an deutschen Fachbesucher im Elektrotechnikbereich in Halle 13 deutlich geringer als letztes Jahr, so die Aussage von 3 Kunden. Möglicherweise besuchten diese Menschen, die kurz zuvor stattgefunde spezialisierte Elektrotechnikmesse in Dortmund.


Infotainment – Nutzenbeispiele von der Hannovermesse!

 

 

ohne Infotainment                                                mit Infotainment

Fachbesucherdichte in der Randzeit im Vergleich zu den Nachbarständen.

Wie Sie selbst
durch Infotainment mehr qualifizierte Messekontakte aus Ihrer Zielgruppe erzielen?

 


Messetraining: typgerechtes Messegespräch

Der Typ liegt mir nicht. Das ist nicht mein Typ. Da krieg ich kein Draht zu. Was denken Sie: Wieviel Potential verschenken Sie, weil ihnen der Gesprächspartner als Typ nicht liegt? Was würde es für Ihren Messeerfolg bedeuten, wenn Sie ein Werkzeug hätten, um mit Typen die nicht Ihr Typ sind entspannt und verbindlich zu kommunizieren?

Gespräche haben Kraft. Sie können uns zum  Weinen bringen oder zum Lachen. Sie können Verbindlichkeit geradezu verhindern oder aber Kunden zu einem sicheren Abschluss bringen. Das gelingt, weil Sie eine wirkliche Verbindung herstellen können auf die Art und Weise, die dem Typ des Standbesuchers liegt. Ihr Gesprächspartner versteht Sie und mag Sie.

Was die Kunden darüber denken.


Industriegütermarketing

Grundlagen des Business-to-Business-Marketings. Von Klaus Backhaus und Markus Voeth. 10., überarbeitete. Auflage 2014. Verlag Franz Vahlen. 719 S.;

ISBN 978-3-8006-4763-7

Das didaktisch schlüssig aufbereitete, durchgehend zweifarbig gestaltete Werk befasst sich neben den Grundlagen insbesondere mit den Schwerpunkten: Besonderheiten des Industriegütermarketings Bestimmung der Wettbewerbsposition: Organisatorisches Beschaffungsverhalten, relative Konkurrenz- und Ressourcenanalyse – Geschäftstypenspezifisches Marketing im

Produkt-, Projekt-, System- und Integrationsgeschäft – Geschäftstypenwahl

und -wechsel. Die aktuelle Auflage, wurde um zahlreiche Beispiele angereichert und insgesamt sehr leserfreundlich gestaltet. Insbesondere sind die Kapitel zum Organisationalen Beschaffungsverhalten, zum Brand Management sowie die Ausführungen zu den Geschäftstypen überarbeitet und erweitert. Der Abschnitt über Geschäftstypenspezifisches Marketing enthält ein Unterkapitel zum Thema Messen und Ausstellungen


Ihr Büroschmuntzler:

Ein katholischer Pfarrer fährt Richtung München und wird auf der Schnellstraße wegen zu hoher Geschwindigkeit angehalten. Der bayerische Verkehrspolizist riecht den Alkohol in seinem Atem und sieht auf …