Messetraining


Einsparpotentiale für Ihren nächsten Messeauftritt

 

    1. Messeeinladungen nicht per Post versenden, sondern über einen privaten Postversender. In Ulm gibt es z.B. den Postversender einer Zeitung, bei dem der Versand von Infopost gerademal die Hälfte des normalen Postportos kostet. Bestimmt gibt es in Ihrer Region eine ähnliche Firma.
    2. Systemstand statt Individualstand.  Die Erfahrung meiner Kunden hat gezeigt, ein teurer Designstand rechnet sich für einen Messeauftritt nur sehr selten. Wichtiger ist es, dass eine klare Botschaft kommuniziert wird. Die Besucher auf dem Gang überblicken sofort, welche Probleme Sie für Ihre Kunden lösen. Es gibt auch die Möglichkeit gebrauchte Messestände zu kaufen.
    3. Standfläche verkleinern. Angenommen, Sie sind mit 10 Mitarbeitern auf dem Stand, dann reichen 40 qm Messestand völlig aus.  Ja, aber mein Exponat ist schon 30 qm groß? Es gibt Firmen, die können kein einziges Exponat auf der Messe ausstellen und sind trotzdem erfolgreich auf der Messe unterwegs. Möglicherweise gibt es auch die Möglichkeit, nur ein Detail eines Produktes zu präsentieren.
    4. Flatscreens: Wie viele Neukontakte sind durch den Imagefilm auf dem Messestand entstanden? Wieviele Besucher, sind vor dem Film stehen geblieben, haben ihn angeschaut und sind danach auf den Messestand gekommen? Sie wissen es nicht? Wenn es viele gewesen wären, wäre es Ihnen sicher aufgefallen.
    5. Catering: Das Catering für die Mitarbeiter und Besucher können Sie auch über Ihr Hotel bestellen und dann morgens (mit einem Taxi) auf die Messe fahren. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass dies oftmals günstiger ist, als über den offiziellen Messedienstleister.
    6. Hotelkette: Mein Hotelzimmer auf einem Luxusboot in Düsseldorf für 200.- Euro pro Nacht war kleiner als das Hotelzimmer bei einem LowBudget Anbieter.  Der einzige Unterschied war das Teakholz, der Zimmerschlüssel, das Frühstück.  Der Sanitärbereich war bei beiden spartanisch.  Wie wäre es, bei Ihrem nächsten Meseauftritt mit einem günstigen Zimmer und einem dazu gekauften Frühstück mit allen Leckereien.
    7. Exponate: Das Ziel eines Exponates ist es, die Funktionalität und Werthaltigkeit eines Produktes zu demonstrieren. Ist es dazu notwendig, sämtliche Varianten mit auf den Stand zu schleppen? Weniger ist bei einem Messeauftritt mehr. Wäre es möglicherweise nicht effizienter, den Kunden zu sich ins Werk einzuladen oder die Maschine im rauen Alltag bei einem Referenzkunden zu präsentieren?
    8. Standausstattung: Benötigen Sie wirklich einen Wasseranschluss einen Festnetzfaxanschluss oder einen Festnetzinternetzugang?  Nutzen Sie doch einfach ein LTE-Handy für die Faxe und den Internetzugang.
    9. Messekontakte qualifizieren:  Sie wollen keine Kaffeekränzchen, sondern neue Aufträge. Finden Sie im Messegespräch schnellstmöglich heraus, welches Potential und Bedürfnis der Gesprächspartner wirklich hat. Wenn Sie nach 2 Minuten herausfinden, dass Sie eine hohle Nuss polieren, beenden Sie sofort das Gespräch ohne irgendetwas zu präsentieren. Laden Sie Menschen nur zum Kaffee und zum hinsetzen ein, wenn er ein A-Kundenpotential hat.  Sie sparen sehr sehr viel Zeit ein, für die wirklich wichtigen Gespräche.
    10. Gratis Ideen für Einladungsschreiben. In den Direkt Marketing Centern der Deutschen Post gibt es ganze Ordner mit Briefideen. Die Post unterstützt Firmen dabei, Ihre Briefe erfolgreicher zu gestalten. Dazu kann man Briefentwürfe einsenden und sie von den Postmitarbeitern beurteilen lassen. Die eingesandten Briefe werden in Ordnern gesammelt und können von Dritten in den Direkt Marketing Centern kostenlos eingesehen werden.
    11. Investieren Sie. in ein umfangreiches Messetraining für Ihr Team. Der Inhalt sollte sich um die Geschäftsanbahnung auf Fachmessen drehen. Investieren Sie in das Besuchermarketing auf der Messe. Ihre Mitarbeiter können nur Leads schreiben, wenn die richtigen Besucher Ihren Messestand betreten. Dies wird durch einen Infotainer einen ValueLeadCreator forciert.